Triggerwarnung: sentimentaler ansatz, ich habe wohl bald geburtstag oder es ist bald weihnachten

ich höre: city of the sun- second sun+ another time

Dieses Jahr war eines der intensivsten in meinem ganzen Leben.

Es schien mir als hätte ich ein paar Dinge mehr kapiert,

dadurch kam natürlich noch mehr Zorn und Wut auf, weil ich diesen

jahrelang schon stillgelegt hatte.

Und es kam auch die Entscheidung zu lieben oder zu lassen,

zu bleiben oder zu gehen, ob von der Familie, Wohnort, Arbeit.

Es stimmt nicht, dass mensch nur einmal da draußen seine Festigkeit finden muss, und doch kann er etwas in sich finden,

Konsistenz,

Konsistenz, die mich an manchen Tagen so viel loslassen lässt,

auch die schlechten tief eingespeicherten Erfahrungen,

auch das immerwährend geforderte Dasein als Engel,

auch die viele Psychohygiene unseres kollektiven Bewusstseins.

Da sind immer wieder Grenzen zu ziehen zu umranden,

was wirklich wichtig ist,

und zu spüren, was einen atmen lässt.

Eine der größten Widersprüche in meinem Leben sind das Schreiben und meine Stimme. Seit ihc 14 bin verschollene Wege.

Und dann doch irgendwann mit 20 wieder ausgegraben, fortgeführt, habe ich auch dieses Jahr noch stark damit zu kämpfen. Wieso schreibe ich?

Ist das nicht ein ziemlich sinnloser Akt, genauso die Stimmbildung.

und da war ein Mensch, der mir im Stillen viel geholfen hat, diese Barrikade aufzulösen, wen nich auch noch niht vollends überm Berg bin, oder ich dort auch nie sein will….

Genauso dürfte ich meine Freunde tiefer kennen lernen, oder auch die, die es noch mehr wurden, obwohl sie es längst waren,….zu spüren, dass diese Kontakte genauso Luft vermitteln können, wie alles Zauber sein kann, wenn wir uns näher mit dem Wesen der Dinge beschäftigen.

Der Wille die Wohnung so weit nach meinen Wünschen auszubauen, dass ich nach Hause komme, ein Bild male, Musik spiele, etwas schreibe- sorgte bisher für ein neues Feeling für Deko und Design (und Sinnhaftigkeit von dessen). Zwei komische Worte. irgendwie beschäftigt mich die struktur der wahrnehmung da besonders.

Bin ich doch geneigt alles mit den Urmenschen oder einem Orgasmus im Leben zu vergleichen und gleichzeit wieder zu fragen, wo nur ein Mindestmaß der Dinge nötig ist.

Danke meinem neuen Freund, ich weiß dass du hier bist und ich dich begleite, ich finde dich oft komisch, genauso wie ich mich komisch finde,

und freue mich auf weiteres.

Und danke den Menschen, die mir dieses Jahr gezeigt haben, dass Leidenschaft für die Dinge mitunter das Größte sein kann.

juljotte

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