Dezember 1

…, im Echten leben

…, im Echten leben

ich rolle auf dem boden eines kahlen zimmers,
dass schneeweiße wände hat.
die machen blind, wenn man zu lange hinsieht.
ich rolle durch das zimmer unseres kahlen bodens.
es schmerzt nur noch, wenn du mich am arm festhälst.

du versprichst du willst, dass ich mich benehm`(so wie du)
und ich sag dir: sie isteinekopie.
hundert mal scannt es mich in deine augen.
viel zu spät guckst du mich wieder an. deshalb istsieeinekopie.

ich rolle über jeden zarten hügel meines körpers und ich weiß,
deiner kann auch mal spucken auf all die statusmeldungen und
dann gefühle über empfindungen ausdrücken.
punkt, punkt, punkt, im Echten leben.
wenn sie sich benimmt, so wie du sie willst. wenn du sie bemängelst.
ist sie dann so, wie du sie brauchst?

sieisteinekopie hat schluckauf. jemand erinnert sich an sie.
sieht aus, als würde sie auf dem boden der tatsachen hin- und herrollen.
ups! sie  hätte mehr auffallen sollen.

sie kopiert mit dem arsch auf dem kopierer ihre eigenen fehler.
befugt sich selbst als ihre wohlhabendste chefin.
fehler lässt sie mit neuen lösungen platzen.
ihre glatte vergangenheit wird ersetzt mit jetzt.
die mühe dazu treibt perlen auf die haut.
jede vorlage wird mit eigenem schweiß versaut.
was davon übrig bleibt ist für: immer.
was davon übrig bleibt,
ist für: immer.

sie ist keine kopie zeigt sie dir in echt.
mit der zunge angelt sie ängstliche feigen
und schmeißt sie nicht mehr als steine in deinenvergoldeten see.
ihr pulsschlag kann jetzt die steine tragen.
einen tag läuft sie mit dir.

vielleicht spürst du es,
bevor du zu schnell weiterziehst.

 

.juljotte.

 

 

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Veröffentlicht1. Dezember 2016 von Juljotte in Kategorie "Kladde 1

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